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Digital Geographies

Vom 28. bis 29. Juni findet der uniweite Workshop "Der Mensch im digitalen Zeitalter" statt. Das Institut ist mit einem eigenen Track zu "Aspekten einer Digitalen Geographie des Menschen" beteiligt. Mehr Informationen hier.

 
Mega-Herausforderung Nachhaltigkeit

Heike Egner wird am 4. Juli die Diskussion im Rahmen der Veranstaltung "Mega-Herausforderung Nachhaltigkeit" leiten. Das Podium verspricht einen spannenden und anregenden Austausch. Mehr zur Veranstaltung hier.

 
Excellence Awards

Wir möchten ganz herzlich unseren PreisträgerInnen der WIWI-Excellence-Awards gratulieren: Glenda Garcia-Santos wurde mit dem Best Paper Award ausgezeichnet, in der Geographie erhielten Lisa Wolf (Master) und Martin Eder (Bachelor) je einen Best Student Award. Glückwunsch!

 
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Gernot Koboltschnig

Dipl.-Ing. Dr. Gernot Koboltschnig

Dipl.-Ing. Dr.
Lehrbeauftragter

Amt der Kärnter Landesregierung, Kompetenzzentrum Umwelt, Wasser und Naturschutz - Schutzwasserwirtschaft


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Lehrveranstaltung(en)


Kurzbiographie

Nach seiner Matura in Klagenfurt studierte Gernot Koboltschnig ab 1998 Kulturtechnik und Wasserwirtschaft an der Universität für Bodenkultur (BOKU) in Wien. Bereits kurz nach Beginn des Studiums war er als Studienassistent am Institut für Wasserwirtschaft, Hydrologie und konstruktiven Wasserbau an der BOKU tätig. 2004 schloss er das Studium mit der Diplomarbeit „GIS - basierte Modellierung des Sedimenthaushaltes im Einzugsgebiet des Speichers Großsölk in der Steiermark.“ ab. Als Forschungsassistent beschäftigte er sich danach am selben Institut mit Hochwasserwarnmodellen. Im Rahmen eines glazio-hydrologischen Projektes der Akademie der Wissenschaften, welches er in enger Kooperation mit der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik auf den Gletschern um den Hohen Sonnblick und auf der Pasterze abwickelte, konnte er an seinem Doktoratsstudium an der BOKU arbeiten. 2007 promovierte er mit seiner Dissertation „Mehrfachvalidierung hydrologischer Eis- und Schneeschmelzmodelle in hochalpinen, vergletscherten Einzugsgebieten.“ Seit 2008 ist Gernot Koboltschnig beim Amt der Kärntner Landesregierung beschäftigt und Geschäftsführer der Internationalen Forschungsgesellschaft Interpraevent, welche sich als Netzwerk von Wissenschaftern und Praktikern für die Prävention alpiner Naturgefahren versteht.


Forschungsschwerpunkte

  • Alpine Hydrologie
  • Glaziologie
  • Klimatologie
  • Schutz vor Naturgefahren
  • Risikokommunikation


Auswahlbibliographie

Koboltschnig GR and Schöner W. 2011. The relevance of glacier melt in the water cycle of the Alps: the example of Austria. Hydrol. Earth Syst. Sci. 15: 2039-2048

Viviroli D, Archer DR, Buytaert W, Fowler HJ, Greenwood GB, Hamlet AF, Huang Y, Koboltschnig G, Litaor MI, López-Moreno JI, Lorentz S, Schädler B, Schreier H, Schwaiger K, Vuille M, Woods R. 2011. Climate change and mountain water resources: overview and recommendations for research, management and policy. Hydrol. Earth Syst. Sci. 15: 471-504.

Koboltschnig GR, Schoener W, Zappa M, Holzmann H. 2009. Glaciermelt of a small basin contributing to runoff under the extreme climate conditions in the summer of 2003. Hydrological Processes 23: 1010-1018

Koboltschnig GR, Schöner W, Holzmann H. 2009. Simulierter zeitlicher Schneedeckenverlauf und Schneedeckendauer des Oberen Pinzgau berechnet auf Basis eines mehrfach validierten hydrologischen Modells. Österr. Wasser- und Abfallwirtschaft 61 (1/2): 17-24

Koboltschnig GR, Schoener W, Zappa M, Kroisleitner C, Holzmann H. 2008. Runoff modelling of the glacierized alpine Upper Salzach basin (Austria): Multi-criteria result validation. Hydrological Processes 22: 3950–3964.

Koboltschnig GR, Schöner W, Zappa M, Holzmann H. 2007. Contribution of glacier melt to stream runoff: if the climatically extreme summer of 2003 had happened in 1979... . Annals of Glaciology 46: 303-308.

10/2010 – 7/2011   Co-Leiterin des interdisziplinären Forscherjahres „Communicating Disaster“, Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF), Bielefeld

seit 9/2010            Professorin für „Geographie und Regionalforschung“ an der Universität Klagenfurt

2/2010 – 7/2010     Fellow am Rachel Carson Center for Environment and Society, München

SS 2009                Dozentin am Institut für Geographie und Regionalforschung, Universität Wien

10 + 11/2008         Gastdozentin zur „Integrativen Geographie“ am Institut für Geographie der Universität Innsbruck, Forschungsschwerpunkt „Globaler Wandel – regionale Nachhaltigkeit“

4/2008 – 3/2009     Vertretung der Professur für „Angewandte Anthropogeographie“ am Lehrstuhl für
sozialwissenschaftliche Geographie der Ludwig Maximilians-Universität München

21. Nov. 2007        Habilitation in Geographie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Titel der Habilitationsschrift „Gesellschaft, Mensch, Umwelt – beobachtet. Ein Beitrag zur Theorie der Geographie“

3/2007 – 1/2008     Gastprofessorin für „Humangeographie und Theoretische Geographie “ am Institut für Geographie und Regionalforschung der Universität Wien

WS 2006/2007       Vertretung der Professur „Angewandte Geographie/Anthropogeographie“ in der Abt.  Geographie im Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Universität Kassel

SS 2006                Vertretung der Professur für „Stadtgeographie“ am Institut für Humangeographie der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main

12/2000 – 9/2005   Wissenschaftliche Angestellte am Geographischen Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

13. Juli 2001          Promotion in Geographie mit „summa cum laude“. Dissertationsschrift:  „Trend- und Natursport als System. Die Karriere einer Sportlandschaft am Beispiel Moab, Utah“.

Gutachtende: Prof. Dr. Anton Escher, Geographisches Institut, Universität Mainz

Prof. Dr. Bettina Heintz, Institut für Soziologie, Universität Mainz

Prof. Dr. Herbert Popp, Geographisches Institut, Universität Bayreuth

2/1997 – 12/2001   Mitarbeiterin in dem DFG-Forschungsprojekt „Wechselwirkungen von Trend- und Natursportarten mit der Gesellschaft und ihre Auswirkungen auf Natur und Umwelt“. Leitung: Prof. Dr. Anton Escher. Förderung des Projekts durch Zentrum für Umweltforschung der Universität Mainz von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert.

21. Dez. 1995        Magistra Artium in Publizistik

Thema der Abschlussarbeit: „Interviewerfehler in standardisierten Interviews“

Betreuer: Prof. Dr. Hans Mathias Kepplinger

4/1989 – 12/1995   Studium der Publizistik, Geographie und Politikwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

1983                     Abitur am Hohenstaufen-Gymnasium in Eberbach/N. (Baden-Württemberg)

1980                     Mittlere Reife an der Freiherr-vom-Stein-Realschule in Neckarsteinach (Hessen)

 
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