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Buckelwiesen im Gailtal

Die Kleine Zeitung Oberkärnten hat über Kirsten von Elverfeldts Besuch auf der Egger Alm zum Thema "Buckelwiesen" berichtet. Hier finden Sie den Artikel als pdf.

 
Videos der Keynote-Vorträge der Geographie-Werkstatt Österreich 2018

Die Videos der interessanten Keynote-Vorträge, die im Rahmen der Geographie-Werkstatt von Herrn Prof. Brenning, Herrn Mag. Koller und Herrn Prof. Harvey gehalten wurden, sind nun online.

 
Neue Publikation von Max-Peter Menzel

Vor kurzem ist eine neue Publikation von Max-Peter Menzel zum Thema: "Modularisation and spatial dynamics in the wind turbine industry: the example of firm relocations to Hamburg" im Cambridge Journal of Regions, Economy and Society erschienen. Den Beitrag finden Sie hier.

 
Frequently Asked Questions (FAQs) zum Masterstudium

Um erfolgreich zu studieren, brauchen Sie eine Vielzahl an Informationen. Wir haben die uns am häufigsten gestellten Fragen aufgeführt und mit kurzen Antworten und Links für weitere Informationen versehen. Sollten Sie darüber hinausgehende Fragen haben, wenden Sie sich bitte an eines unserer Team-Mitglieder - wir werden uns bemühen, Ihre Fragen schnell und umfassend zu beantworten.


Was ist der Unterschied zwischen Bachelor- und Masterstudium?

Während der Bachelor stärker praxisorientiert ist und mehr Seminare zur Berufsorientierung enthält, ist das Masterstudium verstärkt auf die wissenschaftliche Arbeit ausgerichtet und soll damit auch für einen weiteren Berufsweg in der Wissenschaft qualifizieren. Daraus ergeben sich für die Studierenden des Masterstudiums erweiterte Anforderungen:

  • eine Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit Wissenschaft und den Grundprinzipien wissenschaftlicher Arbeit,
  • eine ausgeprägte Bereitschaft zur Reflektion unterschiedlicher theoretischer Perspektiven,
  • die Fähigkeit zur kritischen Selbstreflektion (z.B. der eigenen Stereotype und Vorurteile) und die Bereitschaft zur intensiven Auseinandersetzung mit wissenschaftstheoretischen Grundpositionen,
  • Neugier und das Streben nach Erkenntnis - eine unabdingbare Voraussetzung für das Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten wie beispielsweise der Masterarbeit.

Was sind Geographische Systemwissenschaften?

„Geographische Systemwissenschaften befassen sich mit natürlichen und gesellschaftlichen Phänomenen, die ein evolutionäres, komplexes und/oder selbstorganisierendes Verhalten aufweisen und die daher mit systemtheoretischen Ansätzen sinnvoll betrachtet werden können. Beispiele für solche Phänomene lassen sich auf allen Maßstabsebenen finden: Vom Globalen Umweltwandel und sozialen, politischen und ökonomischen Transformationsprozessen im Zusammenhang mit Globalisierungs- und Regionalisierungsdynamiken bis hin zu Prozessen in der Stadt- und Regionalentwicklung sowie kleinräumigen Veränderungen der natürlichen Umwelt. Ein zentraler Aspekt im Rahmen des Masterstudiums ist die Frage, ob - und wenn ja: wie - sich derartige Systeme steuern und managen lassen und welches Ausmaß an Unsicherheit dabei in Kauf genommen werden muss.

Welche Voraussetzungen hat das Masterstudium „Geographie und Regionalforschung: Geographische Systemwissenschaften“?

Sie benötigen zur Zulassung zum Masterstudium „Geographie und Regionalforschung“ den Nachweis des Abschlusses eines fachlich in Frage kommenden Bachelorstudiums  oder eines fachlich in Frage kommenden Fachhochschul-Bachelorstudienganges oder eines anderen gleichwertigen Studiums an einer anerkannten inländischen oder ausländischen postsekundären Bildungseinrichtung. Über eventuelle zusätzliche Auflagen und in Zweifelsfällen entscheidet die Studienprogrammleitung.

Wie lange dauert das Masterstudium?

Laut Curriculum dauert das Masterstudium „Geographie und Regionalforschung: Geographische Systemwissenschaften“ vier Semester und umfasst 120 ECTS-Anrechnungspunkte (ECTS-AP), wovon die Masterarbeit inklusive Seminar zur Masterarbeit  30 ECTS-AP umfasst. Die restlichen ECTS-AP verteilen sich jeweils auf die Pflicht- und Wahlfächer.

Was muss ich beim Verfassen der Masterarbeit beachten?

Das Masterstudium „Geographie und Regionalforschung“ schließt mit einer schriftlichen Masterarbeit ab. Das Thema der Masterarbeit können Sie frei wählen und richtet sich nach Ihren fachlichen Interessen. Inhaltlich muss die Masterarbeit einem Fach des Studienplans gemäß § 13 (1 oder 2) und/oder § 14 (2) zuzuordnen sein. Die Betreuung der Masterarbeit erfolgt durch das entsprechend qualifizierte Stammpersonal des Instituts für Geographie und Regionalforschung. In begründeten Einzelfällen, z. B. bei einer fachlich notwendigen Betreuung, kann die Institutsvorständin eine entsprechende Ausnahmeregelung gewähren.

Was ist Docoloc?

Docoloc ist eine Wortkreation, die sich aus den Begriffen "document" und "co-location" zusammensetzt. Dieser Dienst durchsucht ihre abgebene Masterarbeit nach Plagiaten.

Wie lade ich meine Masterarbeit ins Docoloc?

Ihre Masterarbeit wird erst bewertet, wenn sie das Prüfverfahren des Docoloc durchlaufen hat. Sobald die/der SeminarleiterIn den Titel Ihrer Arbeit im ZEUS einträgt, erscheint in Ihrem ZEUS Account ein Icon zur Docoloc Prüfung. Hier laden Sie dann Ihre Arbeit zur Plagiatsprüfung hoch. Nach einigen Tagen erhalten Sie und die/der SeminarleiterIn einen Prüfbericht über die geprüften Textstellen. Die auffälligen Textstellen werden als Prozentsatz im Prüfbericht angegeben und von den SeminarleiterInnen insbesondere überprüft. Sind die Textstellen plagiiert, gilt die Arbeit als nicht bestanden und Sie werden dem Rektorat gemeldet. Je nach Schwere des Plagiats können Sie durch das Rektorat für die Dauer von bis zu zwei Semestern vom Studium ausgeschlossen werden.

Was versteht man unter einem "Plagiat"?

Im Masterstudium gelten erweiterte Anforderungen an die Beachtung wissenschaftlicher Standards. Ein klassisches Verständnis von Wissenschaft lautet: Die aktuelle Wissenschaft ist nur auf der Grundlage der (Denk-)Traditionen sowie der Leistungen früherer Generationen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu bestimmen. Ein Gleichnis bezeichnet das Verhältnis von aktueller zu früherer Wissenschaft als "Zwerge auf den Schultern von Riesen" - d.h. die Zwerge (heutige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und damit auch Sie, als Studierende) profitieren von den Leistungen der Vergangenheit. Indem wir heute dem vorgefundenen Wissensschatz unseren eigenen bescheidenen Beitrag hinzufügen, können wir das nur tun, wenn wir  uns dabei auf die "Schultern der Riesen" vergangener Wissenschaftsgenerationen stellen. Und nur auf diese Weise können wir Zwerge die Riesen überragen. Für die wissenschaftliche Arbeit an der Universität heißt dass, dass Sie alles, was Sie von den "Riesen" entlehnen, entsprechend kennzeichnen (zitieren) müssen - das gebieten die "Regeln der guten wissenschaftlichen Praxis". Wenn Sie diese Regeln nicht befolgen, machen Sie sich der unrechtmäßigen Aneignung geistigen Eigentums anderer schuldig - und das hat ernsthafte Folgen für Ihr Studium und kann im schlimmsten Fall zu Ihrer Exmatrikulation führen. Die Alpen-Adria-Universität Klagenfurt definiert für die an ihr vertretenen Wissenschaften den Begriff Plagiat wie folgt:

Plagiat ist die unrechtmäßige Aneignung von geistigem Eigentum oder Erkenntnissen anderer und ihre Verwendung zum eigenen Vorteil.

Die häufigsten Formen des Plagiats in wissenschaftlichen Arbeiten sind:

  1. Die wörtliche Übernahme einer oder mehrerer Textpassagen ohne  entsprechende Quellenangabe (Textplagiat).
  2. Die Wiedergabe bzw. Paraphrasierung eines Gedankengangs, wobei Wörter und der Satzbau des Originals so verändert werden, dass der Ursprung des Gedankens verwischt wird (Ideenplagiat).
  3. Die Übersetzung von Ideen und Textpassagen aus einem fremdsprachigen Werk, wiederum ohne Quellenangabe.
  4. Die Übernahme von Metaphern, Idiomen oder eleganten sprachlichen Schöpfungen ohne Quellenangabe.
  5. Die Verwendung von Zitaten, die man in einem Werk der Sekundärliteratur angetroffen hat, zur Stützung eines eigenen Arguments, wobei zwar die Zitate selbst dokumentiert werden, nicht aber die verwendete Sekundärliteratur (Zitatsplagiat).

Was passiert, wenn ich mich zu einer Prüfung anmelde, dann jedoch nicht erscheine?

Sie sind berechtigt, sich bis spätestens einen Tag vor dem Prüfungstag bei der Prüferin/dem Prüfer oder bei der Studienrektorin/dem Studienrektor ohne Angabe von Gründen abmelden, ohne dass Sie negative Konsequenzen zu befürchten haben.

Ist es möglich, Lehrveranstaltungen des Masterstudiums vorzuziehen, wenn ich das Bachelorstudium "Geographie" noch nicht abgeschlossen habe?

Nein. Die Lehrveranstaltungen des Masterstudiums unterliegen fachlichen Vorkenntnissen, die Sie im Bachelorstudium erwerben und unbedingt mitbringen müssen, um an den Kursen des weiterführenden Studiums „Geographie und Regionalforschung: Geographische Systemwissenschaften“  teilnehmen zu können. Daher setzt die Teilnahme an Lehrveranstaltungen im Masterstudium zwingend den Abschluss des Bachelors voraus.

In welchem Fall melde ich mich von einer Lehrveranstaltung ab?

Sie sollten sich auf jeden Fall von einer prüfungsimmanenten Lehrveranstaltung abmelden, sobald für Sie klar ist, dass Sie trotz Anmeldung nicht mehr teilnehmen wollen. Eine selbständige Abmeldung von einer Lehrveranstaltung ist im ZEUS möglich, solange Sie noch nicht in einer Lehrveranstaltung den Status 'aufgenommen' besitzen, danach müssen Sie sich an die LehrveranstaltungsleiterInnen wenden. Falls es noch möglich ist, sich selbst von einer Lehrveranstaltung abzumelden, so wird in der Zeile der Lehrveranstaltung das Icon für das Abmelden angezeigt. Sie sollten bei der Abmeldung vor allem die jeweiligen Lehrveranstaltungs-Modalitäten beachten: Oftmals ist eine Abmeldung von einer prüfungsimmanenten Lehrveranstaltung nur bis vor der zweiten Sitzung möglich, ohne dass Sie als Konsequenz negativ beurteilt werden.

Was passiert, wenn ich zu einer Lehrveranstaltung, zu der ich mich angemeldet habe, nicht mehr erscheine?

Nur bei prüfungsimmanenten Lehrveranstaltungen ist eine Teilnahme verpflichtend, denn die Beurteilung ergibt sich aus Ihren schriftlichen und/oder mündlichen Beiträgen während der Lehrveranstaltung. Meist können Sie sich in ZEUS bzw. bei der Lehrveranstaltungsleitung bis zur zweiten Sitzung ohne Folgen aus der Lehrveranstaltung abmelden, die Modalitäten können aber variieren, sodass Sie diese unbedingt (in ZEUS) durchlesen und beachten müssen. Wenn Sie sich nicht abmelden und nicht an der Lehrveranstaltung teilnehmen, erfolgt eine negative Beurteilung für diese Lehrveranstaltung.

Was ist ZEUS? Wie funktioniert ZEUS?

ZEUS ist das Zentrale Universitätsanmeldesystem und ermöglicht die An- und Abmeldung von Lehrveranstaltungen der Universität Klagenfurt über das Internet. Nach der Anmeldung mit Username und Password für Studierende können Sie sich während der Anmeldefrist überall dort anmelden, wo Lehrveranstaltungslisten angezeigt werden. Die möglichen Funktionen werden durch Icons angezeigt. Eine Anleitung zum ZEUS System erhalten Sie hier. Dort erfahren Sie auch mehr zu Lehrveranstaltungen, Prüfungen und Ergebnissen.

Welche Berufsmöglichkeiten eröffnet ein abgeschlossenes Masterstudium?

Bei allen Tätigkeiten, die sich mit der Konzeption von Entwicklungsszenarien sowie mit Planung, Steuerung und Management komplexer Phänomene befassen, sind Kompetenzen im vernetzten systemischen Denken eine Voraussetzung. Zu den Berufsfeldern gehören beispielsweise Consulting oder andere selbständige Tätigkeiten, Ingenieur- oder Planungsbüros, öffentliche Verwaltung sowie national und international tätige Organisationen und Wirtschaftsunternehmen. Darüber hinaus bietet das Masterstudium eine ausgezeichnete Grundlage für Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung.


 
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