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Gastvorträge im Mai

Am 21.5. wird Prof. Egon Becker und am 23.5. wird Prof. Peter Weichhart im Rahmen des Kolloquiums WiWi-aktuell einen Gastvortrag abhalten. Beide Vorträge beginnen um 17.30 Uhr und finden im Stiftungssaal statt. [mehr]

 
VGDH: Aktuelle Liste anerkannter Geographie-Zeitschriften

Der Wissenschaftliche Beirat des VGDH hat in seiner aktuellen Ausgabe des „Rundbrief Geographie“ wieder eine Liste der anerkannten Geographie-Zeitschriften veröffentlicht. [mehr]

 
Fachprüfung: Grundlagen der Geographie

1. schriftlicher Teil: 8.5.   2. schriftlicher Teil: 22.5. mündliche Prüfung: 25.5. [mehr]

 
Studium und Lehre

Die Geographie als wissenschaftliches Studienfach verbindet Gesellschafts- mit Naturwissenschaften und untersucht, wie der Mensch seine Umwelt formt – gesellschaftlich, politisch, wirtschaftlich und ökologisch. Alles, was einen räumlichen Aspekt aufweist, gehört zum Forschungsinteresse der Geographie. Studierende lernen in den ersten Semestern Theorien und Methoden aus den beiden großen Gebieten Humangeographie und Physische Geographie kennen. Die Humangeographie befasst sich damit, wie Menschen, Gesellschaften und Kulturen räumliche Strukturen schaffen und was für Folgen dies hat. Zu ihr zählen Fächer wie Sozial-, Wirtschafts- und Stadtgeographie. Klassische Bereiche der Physiogeographie sind die Geomorphologie, die Klimageographie, die Biogeographie (Vegetations- und Tiergeographie) sowie die Hydrogeographie. In der Geoinformatik finden beide Teilbereiche eine Bereicherung. An der Schnittstelle von Kartografie, Geografie und Informatik geht es darum, Daten mit räumlichem Bezug digital zu erfassen, auszuwerten und zu visualisieren. Hier in Klagenfurt werden aufgrund der geringen Größe des Instituts nicht immer alle Teilbereiche gleichberechtigt angeboten werden, aber wir bieten Ihnen dennoch ein fundiertes Studium in der Geographie.

Eine Übersicht über unsere Lehrenden und deren Schwerpunkte finden Sie auf der Seite Team sowie auf unserer Seite der Lehrbeauftragten.

Exkursionen
oder Geländeübungen spielen im Studium eine große Rolle, da hier an Objekten und Phänomenen die im Hörsaal gelernten Modelle und Theorien eingesetzt und eingeübt werden können. In Ihrem Studium werden Sie daher  an zahlreichen kleinen und einer großen Exkursion, die in der Regel ins Ausland geht, teilnehmen. Zwar gelten Geographinnen und Geographen als weltoffen, aber mit Reiselust und Interesse an Umwelt und Gesellschaft allein ist es nicht getan. Geografie ist weit mehr als reine Länderkunde und hat mit dem typischen Erdkundeunterricht an der Schule nicht mehr viele gemeinsam. Den Arbeitsaufwand und die Vielseitigkeit des Studiums unterschätzen Studienanfägerinnen und -anfänger daher leicht.

Berufsfelder
- Neben der Möglichkeit als Lehrerin oder Lehrer an einer Schule zu arbeiten, finden Geographinnen und Geographen im öffentlichen Dienst der Kommunen, der Länder und des Bundes oder in Ingenieurbüros, Entsorgungsbetrieben, Umweltverbänden, Versicherungen, Unternehmensberatungen, Logistikunternehmen, Forschungsinstitutionen oder in der Stadt- und Landschaftsplanung, in der Museumspädagogik oder der Immobilienwirtschaft, im City-, Regional- oder Tourismusmanagement finden Geographinnen und Geographen gute Positionen.

An unserem Institut können Sie die folgenden Studiengänge studieren:

Zitationsanleitung - Um insbesondere unseren Studienanfängern das Erlernen des wissenschaftlichen Zitierens zu erleichtern, haben wir eine Zitationshilfe erstellt. Bitte verstehen Sie dies nicht als strikte "Anweisung", sondern als ein Beispiel für korrektes Zitieren, das sie aufgreifen können, aber nicht müssen. Die einzige allgemeingültige Zitationsregel am Institut ist, dass Sie in Ihrer Arbeit einheitlich und umfassend zitieren - welchen konkreten Zitationsstil Sie verwenden, bleibt Ihnen überlassen bzw. ist mit der jeweiligen Lehrveranstaltungsleitung abzusprechen.

Das Buch zum Studienbeginn: Theoretische Geographie von Univ.-Prof. Dr. Heike Egner:

Wissenschaftliches geographisches Arbeiten ist ohne Theorien nicht möglich – weder in der Human- noch in der Physiogeographie. Mit diesem Buch legt Heike Egner nun eine gut verständliche Einführung in diese Thematik mit einer Vielzahl von Beispielen aus den Sozial- und Naturwissenschaften vor. Der Band wendet sich explizit an die gesamte Geographie sowie an alle anderen Geowissenschaften.
Diese Einführung in die „Theorie der Geographie“ ist gleichzeitig eine "Geographie der Theorie", denn sie trägt dazu bei, dass Studierende und Lehrende sich in Theorien verorten und diese begründet annehmen oder ablehnen können. Somit schafft der Band notwendiges Orientierungswissen für das wissenschaftliche geographische Arbeiten. Dies ist der längst überfällige Beitrag zum Thema und ein unverzichtbares neues Hilfsmittel für Studium und Lehre an der Universität sowie für die gymnasiale Oberstufe.

Theoretische Geographie
 
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